Hungerblind


“Hungerblind”

ist der Arbeitstitel meines aktuellen Projekts.

Diesmal geht es vordergründig um eine Kindesentführung, die ausgerechnet eine

Frau begangen haben soll, deren einziger Lebensinhalt es seit Jahren ist, für

Kinder aus unterprivilegierten Schichten zu kämpfen. Als sie verdächtigt wird, das

Mädchen aus wohlhabendem Haus entführt zu haben, sucht sie es auf eigene Faust

und wird mit Menschen konfrontiert, die so sehr bereit sind, alles für die Erfüllung

ihrer Ziele zu tun, dass dieses Trachten am Ende ein Leben und viele Illusionen

kostet. Motiviert haben mich unter anderem die Fragen, was die wachsende Kluft

zwischen Arm und Reich in jedem Einzelnen bewirkt, was Menschen zu tun bereit

sind, wenn ihr Platz in  der Welt auf dem Spiel steht und wie sehr der Hunger jeden

von uns auf seine Weise blind macht.

Wobei damit nicht nur die Gier nach Nahrung gemeint ist, sondern auch die nach

Geld, Anerkennung, Gerechtigkeit und Liebe.

Jeder Mensch will gesehen werden und versucht das auf seine Weise zu erreichen.

Was passieren kann, wenn ihm das nicht gelingt, lesen Sie demnächst in

“Hungerblind”.

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